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Austausch | 
 

 Die Kinder der Revolution/anarch. Alltag

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AutorNachricht
Runyu
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Anzahl der Beiträge : 72
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Alter : 23

BeitragThema: Die Kinder der Revolution/anarch. Alltag   Sa März 26, 2011 9:23 pm

Demletzt war ich mal in Köln zum demonstieren. Es war die Anti-Atom Großdemo am 26. März, die zusammen mit den gleichzeitigen Demos in anderen Großstädten die größte Anti-Atom-Demo war die es in Deutschland je gab. Fukushima schwebte über allem in Form einer abgeänderten Atomsonne mit erschrockenem Gesicht auf Trauerschwarzem Grund. Am Montag zuvor war Merkel zu Besuch bei uns im Westerwald gewesen und wir hatten ihre Limusine bei der Ankunft dicht umringt und ohrenbetäubend gepfiffen. "Wir sind das Volk!"-Rufe und erhobene Fäuste. 1.000 Teilnehmer. In Köln waren es 40 mal so viele. Hier gab es auch keine Merkel die man auspfeifen konnte. Lediglich über einige Stalinisten mit ihren roten, plüschmäßig glitzernden Sowjet-Fahnen konnte ich mich aufregen.

Das eigentlich Interessante spielte sich außerhalb dieser Menschenmasse, nach der Kundgebung ab. Als wir zum Döneressen zu Tausenden in die kölner Innenstadt einfielen. Allein dadurch dass ich das simple Schild

-Tschernobyl
-Fukushima...
-Biblis?

durch die Stadt trug hatte ich wahrscheinlich viel mehr Menschen erreicht als ich es auf irgendereiner Demo hätte tun können. Fahnen selbst sind kein Argument, sondern nur Selbstzufriedenheit, Teilnehmerzahlen sind nur Prahlerei... zur Stärkung des Selbstbewusstseins ganz nützlich aber auf der Demo sind ja alle auf deiner Seite und brauchen nicht überzeugt werden. Es war recht interessant zu beobachten wie die Leute auf das Schild reagierten: Fotos machen, unauffällig hinschielen und Fragen wo Biblis eigentlich liege...

Schließlich trafen wir abseits der Massenkundgebung, in der Innenstadt auch eine kleine Gruppe demonstrierender Libyer.
"Freiheit für Libyen!" und "Gaddafi muss weg!" riefen sie schön geordnet im Chor. Einer rief, der Rest antwortete mit dem gleichen Ruf - immer und immer wieder. Irgendwie ist diese frische, unverbrauchte revolutionäre Art rührend. Frisch weil sie die ersten Schritte des Aufgebehrens begehen, unverbraucht weil sie keiner Ideologie sondern nur ihrer Sehnsucht nach Freiheit folgen. Kinder standen am Rand der Kundgebung und verteilten selbstgedruckte Zettel. Zwei haben uns dannach noch nach Anti-AKW-Buttons gefragt. Natürlich hatten wir noch welche für sie - wir sind doch alle Kinder der Revolution.

_____________________________________
"Die Leute fürchten das Chaos. Aus Furcht vor dem Chaos werden sie am Ende in Kellern unter ausgebombten Häusern hocken [...] aber es wird Ordnung herrschen und sie werden fast gar nichts zu denken brauchen"
-Brecht

Che ist scheiße. Durruti war besser. Sozialismus geht nur ohne Staat Razz

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TheWolfsmann

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Ort : Schweiz

BeitragThema: Kinder der Revolution   So März 27, 2011 7:05 am

Vor ein paar Tagen sah ich im TV eine Pressekonferenz in der die Bundesregierung ein Moratorium für geplante und bestehende AKWs verhängte. In der Schweiz das selbe. Argument war dass man mehr Zeit brauchen würde, um die bestehenden Risiken besser abklären zu können. Dies alles weil die Situation in Fukushima völlig ausser Kontrolle geraten ist, und sich diese Tatsache nicht mehr schönreden lässt.

Was mich am meisten nervt, ist die Tatsache dass wir alle von der Atomindustrie, und deren "Experten" frech an der Nase herum geführt wurden. Scheinbar war alles kein Problem, kein Risiko erkennbar, das nicht zu vernachlässigen gewesen wäre, bis in Fukushima die Scheisse in den Ventilator flog!

Heute sind vermutlich sehr viele der Atombonzen recht froh, dass Fukushima nicht direkt neben Berlin liegt, obwohl AKWs ja super sicher sind, und so gar kein Risiko erkennbar war. Die Argumente der Atomlobby waren so überzeugend dass ich meine Holzschnitzelheizung verkauft habe, und jetzt mit Brennstäben aus dem AKW meines Vertrauens heize Smile

Na denn... Nur weiter so liebe Atomheinis! Falls die Erde mal heller strahlt als die Sonne, können wir ja eine Pressekonferenz auf dem Mond abhalten, die dann von der AXPO organisiert wird. Natürlich zum Thema Atomstrom und weshalb wir auf dem Mond problemlos AKWs bauen können,und müssen, speziell weil wir ja dann über die Risiken bestens Bescheid wissen. Die Zweifler erhalten dann Ferngläser, um sich das gelungene Experiment auf dem Planeten Erde besser ansehen zu können alien
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