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 Ein bisschen anarchistischer Lesestoff

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AutorNachricht
Runyu
Admin
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Alter : 23

BeitragThema: Ein bisschen anarchistischer Lesestoff   Mi Dez 29, 2010 1:12 pm

Ne keine Angst hier kommen jetzt keine Anarcho-theoretischen Abhandlungen sondern nur ein paar tipps was mensch als (herrschaftskritisch) denkende Person über die Weihnachtsferien lesen kann XD

Eric Fr. Russell von Guhl: Planet des Ungehorsam
ISBN: 3882202157

Besonderst Pazifisten dürfste dieses Buch über die stärkste aller Waffen, den zivilen Ungehorsam gefallen.
Seit einigen Jahrhunderten hat ein Kolonialplanet keinen
Kontakt mehr mit der Erde. Schließlich nähert sich doch
wieder ein Raumschiff, es ist bemannt mit hunderten von
Raumsoldaten und dem dazu gehörenden hierarchisch-
bürokratischem "Wasserkopf". Unser Planet hat sich nun
aber ganz anders entwickelt als die "gute (?) alte Erde"!
Das fängt schon damit an, daß man vergeblich die
Hauptstadt sucht, Bürgermeister oder andere
"Repräsentanten" des Planeten sucht man später ebenso
vergeblich......



LeGuin: Planet der Habenichtse
ISBN: 345303919X

Noch ein Sience Fiction. Ist im moment mein absolutes Lieblingsbuch. Zeichnet eine realistisches Bild vom Versuch unter schwersten Bedingungen eine freie Gesellschaft aufzubauen und zu erhalten.

Vor 160 Jahren gab es in einem kapitalistischen Staat auf Urras, einem reichen, fruchtbaren Planeten, einen Aufstand von Anarchisten. Er war zu mächtig , um im Blut erstickt zu werden, und zu schwach, um die Revolution herbeizuführen. Man fand einen Kompromiß: Es wurde den Odonieren, wie sich die Aufständischen nach ihrer Anführerin nannten, gestattet, zum Schwesterplaneten Anarres auszuwandern, eine karge, knochentrockene, menschenfeindliche Welt, um dort eine freie, klassenlose Gesellschaft zu gründen. Nach 160 Jahren existiert diese Gesellschaft allen Voraussagen zum Trotz immer noch. Aber lebt sie noch ihre alten Ideale?
Als Shevek, der geniale Physiker, sich entschließt, seiner Heimat Anarres den Rücken zu kehren und nach Urras zu gehen, gilt er seinen Genossen als Verräter. Er kommt mit leeren Händen nach Urras, doch er hat eine Idee im Kopf, welchen den Durchbruch in der interstellaren Raumfahrt bedeuten würde von der die Kapitalisten profitieren könnten. Doch einen eingefleischten Odonier kann man nicht kaufen, denn die grundlegende Idee seines Daseins ist: STETS ALLES MIT ALLEN ZU TEILEN. In einer kapitalistischen Gesellschaft bedeutet dies freilich, in einer Munitionsfabrik ein Streichholz anzuzünden.

Daniel Everett: Das glücklichste Volk
ISBN: 3421043078

Eigentlich nur die Lebensgeschichte eines chritlichen Missionares dem es nicht gelang einen Indio Stamm zu Gott zu führen weil die Pirahã und ihre glückliche, atheistische Lebensweise ihn immer stärker an seinem Glauben zweifeln liesen. Aber ganz nebenbei stellt der Stamm der Pirahã eine winzige anarchistische Gesellschaft inmitten unseres Zivilisationswahnsinns da. Daher dürfte das Buch über den Stamm ohne Häuptlinge, Privatbesitz und Hirachie besonderst für primitivistisch eingestellte aber auch für alle anderen Anarchisten interessant sein.

Als Daniel Everett 1977 mit Frau und Kindern in den brasilianischen Urwald reiste, wollte er als Missionar den Stamm der Pirahã, der ohne Errungenschaften der modernen Zivilisation an einem Nebenfluss des Amazonas lebt, zum christlichen Glauben bekehren. Er begann die Sprache zu lernen und stellte schnell fest, dass sie allen Erwartungen zuwiderläuft. Die Pirahã kennen weder Farbbezeichnungen wie rot und gelb noch Zahlen, und folglich können sie auch nicht rechnen. Sie sprechen nicht über Dinge, die sie nicht selbst erlebt haben – die ferne Vergangenheit also, Fantasieereignisse oder die Zukunft. Persönlicher Besitz bedeutet ihnen nichts. Everett verbrachte insgesamt sieben Jahre bei den Pirahã, fasziniert von ihrer Sprache, ihrer Sicht auf die Welt und ihrer Lebensweise. Sein Buch ist eine gelungene Mischung aus Abenteuererzählung und der Schilderung spannender anthropologischer und linguistischer Erkenntnisse. Und das Zeugnis einer Erfahrung, die das Leben Everetts gründlich veränderte.

_____________________________________
"Die Leute fürchten das Chaos. Aus Furcht vor dem Chaos werden sie am Ende in Kellern unter ausgebombten Häusern hocken [...] aber es wird Ordnung herrschen und sie werden fast gar nichts zu denken brauchen"
-Brecht

Che ist scheiße. Durruti war besser. Sozialismus geht nur ohne Staat Razz

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